Schachfreunde Hamburg

e.V. von 1934

Vereinsmeisterschaft 2018

2018

Turnierordnung

Die Vereinsmeisterschaft wurde im Spielausschuss der Schachfreunde Hamburg e.V. von 1934 - im Folgenden "Schachfreunde" genannt - gemeinsam abgestimmt und vorbereitet.

  1. Die Vereinsmeisterschaft wird einmal jährlich durchgeführt und ist rechtzeitig unter Angabe der Spieltermine und des Anmeldeverfahrens durch Rundschreiben, Rundmail und auf der Homepage der Schachfreunde oder in der Vereinszeitung des jeweiligen Schachvereines vom Vorstand der Schachfreunde auszuschreiben. Es muss sichergestellt sein, dass alle Vereinsmitglieder Zugang zu der Information haben.
  2. Spielberechtigt sind nur Mitglieder der Schachfreunde Hamburg e.V. von 1934. Die Vereinsmeisterschaft wird in einem Rundenturnier - jeder gegen jeden - nach Terminplan in Gruppen mit möglichst gleicher Teilnehmerzahl, jedoch höchstens 12 Spielern pro Gruppe, gespielt. Der Spielausschuss macht einen Vorschlag für die Einteilung der Gruppen. Der Vorstand des Vereines trifft die endgültige Entscheidung.
  3. Es gelten die Regeln des Weltschachbundes (FIDE), soweit sie dem Folgenden nicht widersprechen.
  4. Die Bedenkzeit beträgt 120 Minuten für 40 Züge (Zeitkontrolle), danach 30 Minuten für den Rest der Partie. Die mechanischen Uhren werden bei Beginn der Partie auf 16:00 h gestellt. Die Zeitkontrolle gilt als erreicht, wenn bei einem Spieler das Blättchen (18:00 h) gefallen ist. Erst danach werden beide Uhren durch die beiden Spieler oder den Turnierleiter um 30Minuten vorgestellt. Die maximale Spielzeit ist um 19:00 h beendet, sobald bei einem Spieler die Zeit gefallen ist. Bei elektronischen Uhren erfolgt die Zeitkontrolle nach 40 Zügen auf dem eingestellten Modus, der vor der Partie vom Turnierleiter bekanntgegeben ist. Der Spielbeginn ist jeweils 19:00 h im Spiellokal der Schachfreunde Hamburg e.V.. Es werden Termine angeboten, die einen Start ab 18:30 Uhr ermöglichen. Bei der Vorverlegung müssen beide Spieler einer Paarung zustimmen und vorab der Turnierleitung die Vorverlegung zur Planung mitteilen.
  5. Der Spieler, der später als 1 Stunde nach offiziellem Spielbeginn erscheint, hat seine Partie verloren. Erscheinen beide Spieler um mehr als 1 Stunde verspätet, so wird die Partie für beide als verloren gewertet.
  6. Ein Spieler, der am festgesetzten Spieltag nicht antritt, hat die Partie verloren, es sei denn, sie wird verlegt, weil er sich spätestens am Tag vor dem angesetzten Spieltag - in begründeten Ausnahmefällen, über deren Berechtigung der Turnierleiter entscheidet, auch später - bei seinem Gegner und der Turnierleitung entschuldigt hat.
  7. Verlegte Partien können an den vor Turnierbeginn bekanntgegebenen Vor- bzw. Nachholterminen gespielt werden. Die beiden Spieler können an einem anderen Termin oder Spielort spielen, wenn sie den Turnierleiter vorher darüber informieren.
  8. Alle Partien müssen spätestens bis zu Beginn der letzten Runde nachgeholt werden. Nicht gespielte Partien werden kampflos 0 : 0 gewertet.
  1. Der bestplatzierte Schachfreund der ersten Gruppe ist Vereinsmeister der SF Hamburg. Die Abstimmung darüber erfolgt über die Turnierleiter. Die ersten drei Spieler jeder Gruppe erhalten Preise. Über die Platzierung in den Gruppen entscheidet die Brettpunktzahl, danach die Sonneborn-Berger-Wertung. Sollte sowohl die Brettpunktzahl als auch die Sonneborn-Berger-Wertung mehrerer Spieler identisch sein, entscheidet der direkte Vergleich über die Platzierung.
  2. Aus jeder Gruppe mit mehr als 10 Spielern steigen 3 Spieler auf und 3 Spieler ab. Aus jeder Gruppe mit höchstens 10 Spielern steigen 2 Spieler auf und zwei Spieler ab. Aus jeder Gruppe mit weniger als 7 Spielern steigt maximal ein Spieler ab. Spieler, die weniger als 50 % der möglichen Punkte erzielen, haben keinen Anspruch, im folgenden Jahr in der gleichen Gruppe zu spielen. Wenn es die Zusammenstellung einer Gruppe im folgenden Jahr erfordert, können ein zusätzlicher Aufsteiger und danach der ranghöchste Absteiger und in dieser Reihenfolge weitere Spieler berücksichtigt werden. Neue Mitglieder und Spieler, die an den jeweils letzten beiden Vereinsmeisterschaften nicht teilgenommen haben, werden nach Spielstärke eingereiht. Über Einzelfälle entscheidet der Spielausschuss. Bei Veränderung der Gruppenanzahl sind Verschiebungen der Einteilung möglich.
  3. Hat ein Spieler weniger als 50 % der zu absolvierenden Partien gespielt, werden alle seine gespielten Partien für die gemeinsame Vereinsmeisterschaft aus der Wertung entfernt und der Spieler steigt ab. (eine DWZ-Auswertung wird durchgeführt.) Über Ausnahmen entscheiden der Spielausschuss und abschließend der Vorstand.
  4. Abweichend von den aktuellen FIDE-Regeln sind im Turniersaal und den angrenzenden Analyseräumen die mobilen elektronischen Geräte, die spielunterstützend wirken können, auszuschalten. Sollte ein mobiles Gerät durch ein lautes Geräusch stören oder aber auf dem Turniergelände mit einem aktiven Schachprogramm direkt einem Spieler zuzuordnen sein, gilt das aktuelle Spiel als verloren.
  5. Turnierleiter sind die/die Schachwart(e) oder ein von ihnen beauftragter Dritter.
  6. Bei Streitfällen entscheidet der Turnierleiter. Gegen seine Entscheidung kann innerhalb einer Woche schriftlich Einspruch beim Turnierleiter eingelegt werden. Er beauftragt das Schiedsgericht zur endgültigen Entscheidung. Das Schiedsgericht besteht aus den am Streitfall nicht beteiligten Mitgliedern des Spielausschusses, sofern sie am Streitfall direkt beteiligt sind. Er muss spätestens eine Woche nach Eingang des Einspruchs getagt haben.

Gültig laut Beschluss des Vorstandes und des Spielausschusses.

Hamburg, den 04.09.2018